Herzlich Willkommen!

Ich bin Nicole und ich schreibe, arbeite und lebe auf der Biotopica Farm.

Zusammen mit meinem Mann, meinem Sohn und meiner zukünftigen Tochter führe ich den Bauernhof und kümmere mich um Hof, Haus und Tiere.

Mit unserem Bauernhof ermögliche ich meiner Familie ein gesundes Leben in einer traumhaften Umgebung. Meine Kinder können in der Natur aufwachsen und sie voll und ganz erleben.

Durch unsere Selbstversorgung sparen wir nicht nur monatlich hunderte Euros an Lebensmitteln ein, sondern schützen auch durch unsere Zucht von fast ausgestorbenen Tierrassen und seltenen Pflanzenarten ein wenig die Natur.

Durch effiziente Planung meines Bauernhofes ist die Arbeit minimal. So kann ich mich voll und ganz auf die Entwicklung meiner Kinder konzentrieren und habe Zeit meinen Hobbys oder meiner Arbeit nachzugehen.

Ich hege eine große Leidenschaft für seltene Tierrassen.
Auf unseren Hof haben wir einige davon, die in größtmöglicher Freiheit ihr Leben verbringen sollen.

Unsere girgentanischen Hausziegen sind eine sehr bedrohte Ziegenrasse, deren Wurzeln weit zurückreichen. Auf unseren Planeten gibt es nur noch um die 1000 Exemplare.

Auch unsere Minischafe, die Skudden, haben eine traditionsreiche Vergangenheit. Schon die Wikinger nahmen sie auf ihren Booten zur Wolle- und Fleischversorgung mit.

Unser Langkräherhahn, der Totenko, kommt ursprünglich aus Japan und sieht durch seine, bis zu 1m langen Schwanzfedern sehr imposant aus. Auch unsere Wachteln haben ihre Wurzeln auf dem japanischen Festland.

Wir lieben unsere seltenen Tiere, denn sie gehören zur Familie und unsere Familie schlachten wir nicht. Deshalb wirst du auf meiner Webseite keinerlei Anleitungen zum Schlachten finden.

Für mehr Infos steht dir bald das Biotopica Farm Profil zur Verfügung.

Ein paar dieser seltenen Tierrassen aufzuzüchten ist mein kleiner Beitrag für die Erhaltung einer bunten Welt. Ein kleiner Tropfen auf einen heißen Stein.

Natürlich habe ich auch ein Faible für die Gartenarbeit. Auf unseren Hof ziehe ich Gemüse, Obst und Pilze, die meine Familie und einen großen Teil unserer Tiere ernähren. Durch Experimente und Erfahrungen in alternativen Anbaumethoden mache ich mir die Gartenarbeit so leicht wie möglich. Ich baue zwar rund um das Jahr frisches Gemüse für meine Familie an, aber habe auch eine reich gefüllte Vorratskammer als Backup.

Auf meinem Blog findest du verschiedene Artikel, die dir zeigen sollen, dass eine Selbstversorgung mit Lebensmitteln nicht zeitintensiv sein muss.

Dort findest du auch neue Projekte, denen ich mich in meiner Freizeit widme und Berichte über andere Selbstversorger, die mich begeistern.

Falls du noch ein paar Fakten über mich als Person wissen magst, habe ich hier ein paar Ausschnitte aus meinem Leben für Dich zusammengestellt.:

Geboren bin ich in Berlin unter dem Sterneichen des Löwen.

Ich ging zur Schule und hasste es. Lieber wäre ich zu Hause geblieben und hätte Comics gezeichnet. In den Ferien verreiste meine Mutter mit mir sehr oft. So lernte ich schon früh offen gegenüber anderen Kulturen zu sein.

Ich jobbte neben der Schule als Model und sparte mit etwas Geld für spätere Reisen an. Beendete diese Karriere aber bald wieder, da es mich zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens hinzog.

Nach meinem Abitur brachte mich meine erste längere Reise nach Thailand und Kambodscha. Dort verliebte ich mich in Angkor Wat und in die Einfachheit, dieses damals noch vom Krieg gezeichneten Landes.

Ich fing an Altertumswissenschaften zu studieren und war in den Semesterferien immer unterwegs.

In meinen wilden Jahren reiste ich barfuß als Hippie-Nomade um die Welt.

Zuerst trampte ich durch ganz Europa von Festival zu Festival. Mein Hula Hoop war immer dabei und verhalf mir dazu meinen geliebten Mann kennenzulernen. Wir lernten uns in Ungarn kennen und verließen uns seitdem nicht mehr.

Zusammen wohnten wir in den Tiefen der slowakischen Wälder, reisten durch Zentral-Amerika und lebten Wochenlang im mexikanischen Dschungel, sowie an den karibischen Stränden von Tulum. Wir lebten im Paradies, aber dieses perfekte Leben wurde bald zu langweilig, also suchten wir weiter das Abenteuer.

Als uns die mexikanische Mafia ausraubte, lernten wir vorerst ohne Geld zu überleben.

Wir ernährten uns von Wildfrüchten und verdienten als Straßenkünstler Geld für unsere Unterkunft. Wir lebten auf einer Permakultur Anlage am Fuße eines Vulkans, auf der geheimnisvollen Insel Ometepe in Nicaragua.

Wir besuchten unzählige Selbstversorger-Farmen und Communitys, wo sich unser Wunsch auf eine eigene Farm festigte.

Nach unzähligen Abenteuern und des Dauerreisens überdrüssig, wollten wir endlich unsere gesammelten Eindrücke in die Tat umsetzen.

Wir wollten etwas Festes, etwas Beständiges zusammen aufbauen und die Welt ein Stück lebenswerter gestalten.

Mit diesen Gedanken im Kopf gingen wir zurück nach Deutschland.

2013 kam dann unser erstes Kind zur Welt. Wir wollten ihm die qualitativ besten Lebensmittel und ein naturnahes Leben ermöglichen. So beschlossen wir auf’s Land zu ziehen und setzten unseren Traum in Realität um.

Seit über 3 Jahren experimentieren wir mit Anbaumethoden, die für unseren Charakter am stimmigsten sind. Wir haben einen Food Forrest, verschiedene Permakultur-Elemente, sowie Biointensive Beete. Jedes Jahr kommen neue Ideen hinzu und meine Erfahrungen sammle ich auf dieser Webseite.

Unsere Anbaumethoden und unsere Freilandtierhaltung lassen uns sogar genügend Flexibilität kleinere Reisen zu unternehmen ohne, dass unser Selbstversorgerleben darunter leiden muss.

Wir gärtnern nach dem Mond und den Planeten, sammeln im Sommer unser Feuerholz für den Winter und lagern Obst und Gemüse ein. An kalten Tagen spinne ich die Wolle von meinen Schafen, wie Dornröschen an meinem Spinnrad und häkle warme Kleidung. Im Frühjahr sammle ich Wildkräuter, denn ohne die Vielfalt dieser Geschmäcker möchte ich nicht auskommen müssen. Und im Herbst freuen wir uns auf eine reiche Pilzpfanne.

Das Leben im Einklang mit der Natur möchte ich nicht mehr missen.

Jedes Gemüse, jede Frucht schmeckt so viel besser, wenn man sie selber angebaut hat. Die Eier sind so frisch und haben je nach Rasse einen unterschiedlichen Geschmack. Für ein Tropfen Milch von unseren Ziegen muss kein Tier leiden, denn bei uns wird kein Kind der Mutter entzogen. Und falls du Fleisch essen solltest, wirst du als Selbstversorger erkennen wie kostbar es ist und beachtsamer mit umgehen, als du es wahrscheinlich jetzt tust, wenn du die Schnitzelpackung aus dem Kühlfach nimmst.

Das Leben auf dem Lande bringt noch so viel mehr. Auf der Biotopica Farm Seite erzähle ich dir davon. Viellicht magst du mich ja dabei begleiten.


Fotos Copyright Biotopica Farm © 2016