Schön, dass du es zu uns geschafft hast!

Uns zu finden ist nicht so einfach, denn wir wohnen versteckt am Waldesrand.

Die Biotopica Farm ist mein Selbstversorgerhof, auf dem ich gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern lebe und arbeite.

Auf unserer Mini-Farm bauen wir nicht nur Obst, Gemüse und Pilze an, sondern bieten auch historische Bauernhoftiere und gerettete Tiere aus Massenzuchtbetrieben einen Platz zum leben und wohlfühlen.

Das besondere an unserer Farm ist nicht nur die Anbaumethode von Obst und Gemüse auf geringer Fläche, sondern die Freilandhaltung und das Mitarbeiten unserer geliebten Tiere auf unseren Hof.

Das hilft uns Zeit und Arbeit bei unserer Selbstversorgung zu sparen und ermöglicht eine naturnahe Haltung, bei der man kaum Ausgaben an Tierfutter hat.

Als Studenten zogen ich und mein Mann auf unseren Bauernhof um unseren Kindern ein Leben in der Natur zu ermöglichen.

Unser Wunsch war es Gemüse, Obst und essbare Pilze anzubauen, die ohne jeglichen Einsatz von Pestiziden oder anderen Zusatzstoffen auskommen.

Auch tierische Produkte, wie Eier, Käse und Wolle sollten nicht nur frei von Gentechnik produziert sein, sondern vor allem sollten dafür keine Tiere leiden müssen.

Falls du die ganze Geschichte noch nicht kennst, kannst du sie Hier nachlesen.

Unsere Mini-Farm misst insgesamt 13125 Quadratmeter und ernährt nicht nur eine 4-Köpfige Familie, sondern auch Hühner, Gänse, Wachteln, Bienen, Schafe und Ziegen.

Trotzdem sind wir nicht zu 100% selbstversorgend, denn schließlich gibt es auch Dinge, die nicht in unseren Breitengraden wachsen und auf die wie nicht dauerhaft verzichten möchten.

Höre ich da jemanden Schokolade schreien?

Wir machen uns unser Hofleben so angenehm wie möglich.

Durch effiziente Planung meines Bauernhofes ist mein Arbeitsaufwand minimal. So kann ich mich voll und ganz auf die Entwicklung meiner Kinder konzentrieren und habe Zeit meinen Hobbys oder meinem Beruf nachzugehen.

Ich zeige dir, dass Selbstversorgung nicht hart sein muss, sondern nur die richtigen Techniken erfordert.



Die Biotopica Farm ist meine Experimentierfläche. Hier vereine ich einige meiner liebsten Anbaumethoden, die sich über viele Jahre Gartenarbeit bewährt haben.

Unsere Beete mit einjährigen Pflanzen rotieren und verändern sich jedes Jahr, während die mehrjährigen Pflanzen ihren festen Standort haben und eine permanente Kultur formen.

Neben essbaren Pflanzen, finden Heil- und Teekräuter, Färberpflanzen, Pflanzen für ätherische Öle und Haushaltsmittel, sowie Weiden und Bambus für den Bau von Alltagsgegenständen und Futterpflanzen für unsere Tiere ihren Platz bei uns.

Für mich steht im Vordergrund, dass das Gärtnern nicht zu Zeit intensiv sein darf.

Ich liebe es im Garten zu arbeiten, jedoch habe ich auch noch andere Interessen denen ich gerne nachgehe.

Wie ich es schaffe in nur drei Tagen meinen Garten zu managen und Gemüse für unsere Selbstversorgung anzupflanzen erfährst du Hier.

Natürlich ist das nur ein Teil der ganzen Geschichte, denn es gehört auch viel Erfahrung dazu.

Auch ich lerne unaufhörlich weiter und verbessere mich von Jahr zu Jahr.

Die Natur ist zu komplex um sie ganz verstehen zu können. Zumindest reicht eine Lebensspanne dafür einfach nicht aus.

Trotzdem gibt es ein paar gute Techniken, die jeder in seinem Garten anwenden kann, um das maximale Potential an Obst und Gemüse herauszuholen.

Und ein paar von denen stelle ich dir hier vor!

Nimm mit, was du gebrauchen kannst und verwerfe alles was für dich unstimmig ist.

Jeder Mensch arbeitet auf seine individuelle Weise und das spiegelt sich in seinem Garten wieder.

Biointensive Gardening

Auf eine Technik aus der „Biointensiven Landwirtschaft“ werde ich niemals mehr verzichten wollen, das sogenannte Pflanzen im Hexagon oder im Bienenwaben Muster.

Wichtig ist hierbei das Ansäen von Jungpflanzen in einem Gewächshaus. Die Jungpflanzen werden mit einem individuellen Abstand, der je nach Pflanze unterschiedlich ausfällt, in einem Bienenwaben Muster (siehe Bild) gesetzt.

Die ausgewachsenen Pflanzen berühren sich nur minimal und behindern sich trotzdem nicht im Wachstum.

Das Ergebnis ist ein essbarer Teppich, welcher nicht nur schön anzusehen ist, sondern dir das Unkraut zupfen erspart.

Durch diese Pflanzung passen 1/3 mehr Pflanzen auf ein Beet, im Gegensatz zum traditionellen Pflanzen in einer Reihe.

Der Boden wird durch die enge Bepflanzung beschattet und feucht gehalten, dadurch reduzierst du das Wässern auf ein Minimum.

Auch Nebenkräuter werden unterdrückt und das Jäten fällt nach fortgeschrittenen Wachstum fast völlig weg.

Diese Methode nutze ich für alle meine Pflanzen.

Egal ob bei meinen Gemüsebeeten oder bei Beerensträucher, Blumen und Bäume.

Wichtig ist nur, dass du eine Vorstellung davon hast, wie groß die Pflanze oder der Baum werden soll, damit du sie auch in dem richtigen Abstand setzt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass du deine Beete nie leer stehen lassen solltest.

So können sich Nebenkräuter kaum aussäen und du hast eine kontinuierliche Ernte.

Der Moment der Ernte, ist auch der Moment um Pflanzen neu zu setzen.

Hierbei spielt das richtige Timing, die Pflanzen zeitgenau anzusäen, eine entscheidende Rolle.

Für mich ist dabei der Mondkalender eine große Hilfe, um Pflanzen vorzuziehen, die im nächsten Monat in die Erde kommen.

Auch im Winter stehen bei uns die Beete nicht leer, schließlich kennt die Natur auch keine Beetruhe.

Ein offener Boden ist verletzlich und bietet den Natureinflüssen wie, Regen, Frost und Hitze keine Abwehr.

Deshalb, bepflanze die Beete oder gebe ihnen Schutz in Form von Mulchdecken aus kompostierbaren Materialien, wie Stroh, Rasenschnitt, Mist, Laub oder lasse einen Gründünger den Winter über stehen.

Wann und welches Wintergemüse du vorziehen kannst erfährst du in diesen Artikel.

Permakultur

Die naturnahste Methode, um zu Gärtnern.

Die Permakultur befasst sich mit permanenten Kulturen, also mit mehrjährigen Pflanzen deren Wurzeln oder auch deren Samen überwintern.

Sie ist äußerst Komplex und man kann viele tolle Bücher über sie lesen und trotzdem noch nicht alles über sie wissen, denn es gibt viele verschiedene Techniken.

Nichtsdestotrotz versuche ich hier die Grundidee für den Garten zu vermitteln.

Im Vordergrund steht ein funktionierendes ökologisches System, welches vom Gärtner erschaffen wird.

Solche Systeme brauchen Jahre, bei Bäumen Jahrzehnte, um sich zu etablieren.

Hierbei werden mehrjährige Pflanzen ausgesetzt, die überwintern oder sich von alleine jedes Jahr aufs Neue aussäen, ohne dass der Mensch Hand anlegen muss (siehe Bild).

Ein Gemüsegarten ohne Gärtner, geht denn sowas?

Ja, es geht!

Trotzdem braucht solch ein Garten zu Anfang Führung und viel Aufmerksamkeit.

Regelmäßiges Mulchen von Jungpflanzen, Sträuchern und Bäumen ermöglicht ein ungehindertes Wachstum und verhindert, dass die Jungpflanzen von anderen wildwachsenden Arten überwuchert werden.

Wenn sich Pflanzen von selber aussäen wandern sie herum, deshalb solltest du Pflanzen schon im Jungstadium identifizieren können, damit du weißt, was da in deinem Garten wächst.

Auch das Wässern kannst du der Natur überlassen:

Den Feuchtigkeitshaushalt des Bodens kann man mit Hilfe von mulchschichtigen Gräben, Wasserumleitungen und Sammelbecken erhöhen, ohne dass man zusätzlich wässern muss.

Es gibt für jeden Garten, die richtige und nötige Technik, damit sich ein essbares Ökosystem entwickeln kann.

Für mehr Informationen habe ich ein kostenloses E-Magazin für dich, welches du dir Hier holen kannst. Darin findest du eine Liste von über 200 Pflanzen, die sich für die Permakultur eignen.

Den Begriff der Permakultur prägte der Australier Bill Mollison.

Seine vergriffenen Bücher gelten als die Standardwerke der alternativen Gärtnerei und haben eine große Fangemeinde.

Aber auch andere Bücher über Permakultur können dich und deinen Garten erleuchten.

In meiner Bücherliste stelle ich dir meine liebsten Bücher über die außergewöhnlichsten Gärtner vor.

Für einen faulen Gärtner, wie mich, die ideale Lektüre.

Food Forest- Der essbare Waldgarten

Eine weitere Anbaumethode, die ohne die Permakultur nicht auskommen kann, ist das Bilden eines sogenannten essbaren Wald Gartens, dem Food Forest.

Da wir direkt am Wald wohnen, schafft ein Food Forest einen natürlichen Übergang mit all seinen Lebewesen, ob Vögel als natürliche Schädlingsbekämpfer oder Pilze, die meinen trockenen Sandboden neu beleben.

Aber auch für kleine Gärten ist solche ein essbarer Waldgarten bestens geeignet.

Die Grundidee besteht darin Bäume zu pflanzen, die essbar oder anderweitig von Nutzen sind. Der Abstand wird hier je nach deiner verfügbaren Fläche eingehalten:

Nicht zu dicht und genügend Raum für das Wachstum der Pflanzen, solltest du jedoch miteinbeziehen.

Du kannst viele verschiedene Bäume, Sträucher und Stauden auf einer kleinen Fläche pflanzen, jedoch wirst du dann in den nächsten Jahren Zeit zum Beschneiden investieren müssen, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig überwuchern.

Dafür kannst du jedoch eine große Variation an Früchten, Nüssen, Gemüse und Pflanzen ernten.

Du könntest auch wenige Bäume und Sträucher pflanzen, die vollkommen auswachsen können ohne beschnitten werden zu müssen. Hier wirst du viel von einer Sorte ernten können.

Such dir aus was zu dir und deinen Vorlieben am besten passt! In beiden Fällen wird sich deine Ernte jedes Jahr erhöhen, bis dein Garten wie ein essbares Paradies erscheint.

Grob gesagt, werden Beerensträucher, Stauden und Büsche werden um Bäume herum gepflanzt,
Rasenflächen werden vermieden und stattdessen Bodendeckerpflanzen aus Wildkräutern angelegt,
Kletterpflanzen, wie winterharte Mini-Kiwi, nehmen die Äste der Bäume als Rankhilfe und ein
schattiger, feuchter Boden kann für die Pilzzucht verwendet werden.

So erschafft du ein künstliches Ökosystem von dem du dich auf wenig Fläche von ernähren kannst.

Für Außenstehende erscheint ein Waldgarten dschungelartig, ja, vielleicht vernachlässigt, aber für das geübten Selbstversorgerauge ist es ein wahres Paradies an Obst, Nüsse, Gemüse, Pilze, Baumaterialien, Heilpflanzen und andere nützliche Arten.

Ein essbarer Wald ist nicht nur für den Menschen ein Ort zum Wohlfühlen, sondern bietet Schutz und Nahrung für zahlreiche Tiere, die einen naturnahen Garten unterstützen und in Balance bringen.

Unser essbarer Waldgarten ist um unsere biointensiven Beete angelegt, somit erhalten unsere Gemüsepflanzen ein besonders warmes Klima, denn die Bäume und Sträucher blockieren Wind und Regen.

Alte Apfelbäume, Pflaumenbäume, Kirschbäume, Sauerkirschbäume, Pfirsichbäume, Aprikosenbäume, Walnussbäume, Holunderbäume, Gingkobäume und viele weitere, sowie unzählige verschiedene Beerensträucher und Wildobsthecken umranden unsere Beete und bieten Nahrung für unsere Bienenvölker, sowie für zahlreiche Vogelarten.

Der Bodendecker besteht aus einer riesigen Wildkräuterwiese, auf der sich neben Giersch, Schafgabe, Vogelmiere, Taubnessel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Bärlauch und Waldmeister jedes Jahr neue Wildkräuter ausbreiten und im Herbst und Frühjahr essbare Pilze aus dem Boden schießen.

Um und in unserem Garten wachsen bei günstigen Bedingungen Steinpilze, Hexen-Röhrlinge, Maronen-Röhrlinge, Parasol Pilze, Riesenboviste, Judasohren, Stinkmorcheln, gezüchtete Austernpilze und Shiitakepilze.

Wichtig ist niemals die Pilze voll abzuernten, sondern genau wie bei Pflanzen, einige Exemplare stehen zu lassen, damit sich die Sporen verbreiten und neue Pilze entstehen können.

Ein kleiner Bereich ist für eine der wichtigsten Pflanzen reserviert, die Brennnessel. Sie wird von Frühjahr bis Herbst 2x monatlich beschnitten und zu Brennnesseljauche vergoren.

Ein Dünger, ohne den Starkzehrer nicht auskommen können.

Unser Waldgarten ernährt uns nicht nur, sondern schützt uns auch vor heftigen Stürmen, er liefert Holz zum Handwerken oder Brennholz für den Kamin, in ihm wachsen Pflanzen für Waschmittel und andere Reinigungsmittel, die wir aus Pflanzenextrakten herstellen können und er ist ein beliebter Spiel- und Naschplatz für unsere Kinder.

Bei uns darf und soll es wild und natürlich wuchern, denn die Natur ist der beste Lehrer für uns und unsere Kinder.



Auf unserer Mini-Farm leben die verschiedensten Tierarten zusammen in größtmöglicher Freiheit und ernähren sich im Frühling, im Sommer und im Herbst überwiegend von der Natur.

Einige von ihnen sind seltene Exemplare, die auf der roten Liste des Artenschutzes stehen und wiederum sind einige von ihnen arme Seelen aus Massentierhaltungen, die bei uns nun ein friedliches und natürliches Leben begegnen können.

Im Winter gibt es für sie naturnahe Futtergaben, die wir zum großen Teil bei uns selbst anbauen.

In unserem Gemüsegarten ziehen wir Futterrüben, Futtermöhren, Mais und Getreide hoch, die wir über den Winter einlagern und bei Bedarf an unsere Tiere geben.

Wir mähen Rasenflächen mit der Sense und bündeln kleine Heuballen per Hand.

Und wenn auf unseren Tisch mal etwas übrig bleibt, gibt es auch gute Hausmannskost.

Alle Tiere laufen frei herum, aber haben auch ihre Unterkünfte, die sie bei Bedarf aufsuchen können.

Die Anzahl der Tiere ist so abgestimmt, damit es auch bei langzeitiger Nutzung nicht zu Schäden oder zur Abnutzung der Fläche kommt.

Bei uns leben wenig Tiere auf großer Fläche, dadurch entstehen keine Krankheiten oder Seuchen, die Aufgrund von Massentierhaltung, sowie Käfighaltung zustande kommen können.

Somit wird auch das Ausmisten reduziert, da sie ihre Unterkünfte nur in der Nacht aufsuchen.

Wir geben uns große Mühe unseren Tieren ein Leben zu ermöglichen, dass der Natur gleichkommt.

Leider ist das in unserer modern Welt kaum noch möglich.

Trotzdem glauben wir, dass unsere Tiere sich doch recht wohl bei uns fühlen.

Ohne sie wäre eine Selbstversorgung kaum möglich, denn der fabrizierte Mist ist der beste Dünger für unsere Pflanzen.

Wir konzentrieren uns auf historische, fast ausgestorbene Tierrassen, die sich durch ihre robuste Art problemlos an die Natur anpassen können.

Geburtenhilfe, übermäßige Kraftfutterbeigaben, sowie abnormale Überzüchtungsmerkmale, wie verstopfte und vereiterte Milchdrüsen, übernatürlicher Fressdrang und schneller Fettansatz, körperliche Auslaugung durch übermäßige Eierproduktion und aggressives Verhalten sind bei diesen Arten kein Thema.

Selbstverständlich versperren wir keinem Tier in Not die Tür.

So haben auch industrielle Legehennen und ausrangierte Milchziegen ein neues Zuhause bei uns und können ihren Lebensabend in wirklich artgerechter Haltung verbringen.

Jedes Leben ist kostbar.

Damit es auch bei uns zu keiner Massentierhaltung kommt und Inzucht vermieden wird, geben wir ausgewählte und ausschließlich ausgewachsene Tiere an Partnerhöfe ab, die denselben ethischen Grundprinzipien folgen.


Die Skudden

Unsere Mini-Schafe, die Skudden, haben eine traditionsreiche Vergangenheit:

Schon die Wikinger nahmen sie auf ihren Booten mit.

Im Frühjahr scheren wir ihre Wolle; Im Sommer wasche ich sie und an kalten Wintertagen verspinne ich das Vlies zu Garn und mache daraus Mützen, Socken und Pullover für mich und meine Liebsten.

Skudden haben eine Schulterhöhe von gerademal 45-60 cm. Neben ihren niedlichen Äußeren sind sie die perfekten Rasenmäher.

Zusammen mit unseren Ziegen leben sie das gesamte Jahr auf der Weide.


Die Girgentana Ziegen

Unsere Girgentanischen Hausziegen sind eine sehr bedrohte Milch-Ziegenrasse, deren Wurzeln weit zurückreichen.

Auf unseren Planeten gibt es nur noch um die 1000 Exemplare.

Ihre Hörner sind schraubenartig gedreht und können bis über 1 m lang werden.

Girgentana Ziegen sind berühmt für ihre äußerst fetthaltige Milch, der daraus gemachte Käse ist eine weltweite und sehr teure Delikatesse, die wir lieben.

Bei bleibt jedes Zicklein bei seiner Mutter, dadurch müssen wir nicht jeden Tag melken und was noch wichtiger ist, kein Tier muss leiden.

Ziegen sind ideal für überwucherte Grundstücke. Selbst dichte Brombeerhecken verzehren mit voller Inbrunst.


Die Dunkle Europäische Biene

Sie ist das neue und wohl das wichtigste Mitglied der gesamten Farm, unsere Honigbiene.

Sie ist der Urtyp aller Honigbienen.

Leider gerät sie durch gezüchtete Bienen für die industrielle Honigproduktion mehr und mehr in Vergessenheit.

Bei uns darf sie sich noch ungestört ausbreiten.

Sie und ihr süßes Nebenprodukt hat große Fans unter unseren Kindern.

Besonders unser Sohn liebt es ihr bei der Arbeit zuzuschauen.

Ihr Wachs findet in Kerzen und als Ummantelung für Hartkäse Verwendung.


Der Totenko

Unser Langkräherhahn, der Totenko, kommt ursprünglich aus Japan und sieht durch seine, bis zu 1m langen Schwanzfedern sehr imposant aus.

Er ist ein wahrer Gentleman und macht seine Hühner auf Gefahren und auf Leckerbissen aufmerksam.

Sein farbenprächtiges Gefieder erfreut nicht nur unsere Damen.

Auf unseren Hof tummeln sich die unterschiedlichsten Hühnerrassen, vom Grünleger bis hin zur ausrangierten Legehenne.

Bei uns darf jeder seinen wohlverdienten Lebensabend verbringen.

Für die frischen Frühstückseier und ihren stickstoffreichen Mist teilen wir gerne unseren Garten mit ihnen.


Die Japan-Wachteln

Auch unsere Wachteln haben ihre Wurzeln auf dem japanischen Festland.

Sie sind nicht nur winzig klein und putzig anzusehen, sondern sind die idealen Tiere für kleine Gärten.

Sobald die Temperaturen um die 15 Grad erreichen legen sie bis zu 2 Eier am Tag.

Wachteleier wird eine hohe Heilkraft nachgesagt.

So sollen sie Asthma und Allergien lindern können.

Unsere Wachteln helfen uns dabei Schädlinge im Gewächshaus einzudämmen.

Sie lassen die Pflanzen in Ruhe, sofern es sich nicht um Salate handelt.

Im Sommer wechselt ein kleines, flexibles Wachtel-Gehege regelmäßig seinen Standort und ermöglicht ihnen eine naturnahe Nährstoffaufnahme, sowie Schutz vor Raubtiere.


Die Bunten Pommern Gänse

Sie sind die besten Wachhunde, unsere Gänse.

Ihnen entgeht nichts und das lassen sie mit lauten Geschnatter jeden wissen.

Auf unseren Hof halten sie den Rasen kurz und lieben es sich in unserem Teich zu waschen.

Und ist der Garten fertig gemäht geht es weiter auf die Weide, bis der Rasen nachgewachsen ist.

So ersparen wir uns das Rasenmähen und die Futterkosten.

Auch die köstlichen Gänseeier nehmen wir dankend an, wenn den Gänsen mal nicht nach Brüten ist.


Der Kaukasische Schäferhund

Was wäre ein Bauernhof ohne einen Hofhund?

Unser über 70 Kg schwerer Riese vertreibt nicht nur Einbrecher, auch Füchse, Habichte und Wölfe haben gehörigen Respekt vor ihn.

Für uns ist er natürlich nur ein großer Kuschelbär mit einer zarten Seele, die verstanden werden möchte.

Er wechselt zweimal im Jahr sein Fell und macht somit unseren Wollschafen gehörige Konkurrenz.

Auch seine Wolle verspinne und verarbeite ich, denn sie ist seidig weich und nach der Reinigung auch völlig geruchsarm.

Auf unseren Hof lebt er mit den Hühnern und Gänsen zusammen in Harmonie und Frieden, sofern niemand an seine Knochen geht.

Er passt auf und das gibt allen Lebewesen auf unserer Biotopica Farm ein Gefühl von Sicherheit.


Unsere Philosophie

Das Profil der Biotopica Farm verändert sich mit jeder Saison und lebt durch seine Wandelbarkeit. In der Natur gibt es nichts Beständiges.

Alles ist im Wandel und so auch unsere Farm.

Trotzdem gibt es bei uns ein paar Dinge, die sich nie ändern:

  • Wir benutzen keinerlei Pestizide, Fungizide, Insektizide oder Herbizide, weder chemisch noch biologisch.
  • Unsere Tiere brauchen artgerechte Freiräume, um glücklich und gesund zu leben.
  • Wir verschwenden keine Nahrungsmittel, egal ob pflanzlich oder tierisch und gehen sparsam mit unseren Ressourcen um.
  • Wir benutzen größtenteils unbehandelte Naturmaterialien für unsere Beete, dies hat den Vorteil, dass es schnell von der Natur abgebaut wird. Da wir unsere Flächen mieten oder pachten ist das Verlassen des Grundstücks ohne Spuren zu hinterlassen ein Hauptpunkt bei der Konstruktionsplanung. Aber auch die chemische Belastung der Umwelt und der Nahrungsmittel wird dadurch gesenkt.
  • Wir arbeiten mit den bereits vorhandenen Elementen der Natur und integrieren sie in unser Anbausystem.
  • Wir bereinigen Flächen von Schadstoffen und arbeiten sie bis zur Bioqualität wieder auf. Mithilfe von Pflanzen, Tiere und Pilzkulturen beleben wir trockene Sandböden und machen diese wieder fruchtbar, dass selbst starkzehrende Pflanzenarten problemlos gedeihen können.
  • Wir benutzen ausschließlich biologisch abbaubare Wasch-und Reinigungsmittel, um unser Trinkwasser und das von unseren Tieren und Pflanzen nicht zu verunreinigen.
  • Wir produzieren unsere alltäglichen Güter hauptsächlich selber und recyceln einen größtmöglichen Teil, um unsere Müllerzeugung auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Aber nicht nur das Wohlbefinden unserer Tiere und Pflanzen liegt uns am Herzen, sondern auch das Unsrige. Wir versuchen die Arbeiten auf unseren Hof minimal zu halten, damit das Genießen des Lebens im Vordergrund steht. Durch effiziente Planung und Anordnung der Pflanzen halten wir unsere Wege möglichst gering und überlassen der Natur den Großteil der Arbeit.
  • Warum sich auch mehr Arbeit machen als nötig?

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